Schulnachrichten 2014 


November 2014


Geschichte hautnah erlebt      

Da wir im Geografieunterricht unser Land Mecklenburg-Vorpommern behandeln, war es naheliegend, an unserem Wandertag unsere Umgebung zu erkunden.

Gemeinsam mit unserem Schulleiter, unserer Klassenlehrerin und zwei Eltern marschierten wir also mit guter Laune und bei bestem Herbstwetter los. Einige von uns hatten sich extra verschiedene Bestimmungsbücher für Pflanzen und Tiere mitgenommen.

Herr Dr. Pietschmann half uns, wenn wir nicht bei den Pflanzen weiterkamen. Auch lernten wir viele neue Pilze kennen. Denn wer kennt schon die "Krause Glucke"? Nach zwei Stunden Fußmarsch kamen wir in den Ort "Grubenhagen", um die Reste der ehemaligen Burg zu sehen und zu erkunden, da wir im Geschichtsunterricht demnächst das Mittelalter erforschen wollen. So war diese Burganlage bis in das 15. Jahrhundert bewohnt - zuerst von der Familie von Grube, später von der Familie von Maltzahn. Es gab eine Hauptburg mit dem Hauptgebäude (Palas), dem Bergfried sowie einen Innenhof mit angeschlossenem Wirtschaftsgebäude und eine Vorburg.

Auch heute sind Reste des Bergfrieds und des Burggrabens noch deutlich zu erkennen. Einige Eltern brachten uns zum Mittag eine warme deftige Suppe. Herzlichen Dank dafür! Bevor es nach Hause ging, beschäftigten und untersuchten wir noch die verschiedenen Steine in dem beeindruckenden Steingarten. Ehrlich gesagt waren wir am Ende der Tour ganz schön geschafft. Aber dennoch haben wir viel in einer wunderschönen Landschaft gesehen und Geschichte hautnah erlebt!


 Spannendes Zeitungsprojekt  

Die "Schweriner Volkszeitung" stellte uns mehrere Wochen ihre Zeitung kostenlos zur Verfügung. Daher lag es nahe, uns im Rahmen des Deutsch- und Sozialkundeunterrichtes auch damit zu beschäftigen. So wie eine Zeitung entsteht, wer für eine solche schreibt und welche unterschiedlichen Themenfelder behandelt werden. Denn wozu braucht man eigentlich eine Zeitung? Wir haben doch schließlich Radio und das Fernsehen. Schnell haben wir aber verstanden, wie wichtig Zeitungen sind, um uns politisch wie auch gesellschaftlich zu bilden, da dies Funk und Fernsehen nicht allein und im ausreichenden Maße können. Wer mitreden und gestalten will, muss sich entwickeln und täglich Zeitung lesen. Und wieviel Arbeit steckt in einer solchen Tageszeitung! Hatten wir zuvor gedacht, dass eine solche Zeitung ruck zuck fertig produziert wird, stieg unsere Achtung gegenüber den Journalisten und Produzenten. Viele Erfahrungen und Erkenntnisse geben wir weiter an den Presseclub unserer Schule, da das regelmäßige Anfertigen einer Schülerzeitung weiterhin unser Ziel bleibt.


Wanderausstellung und traditionelle Familienweihnacht         

Eine Wanderausstellung der Stiftung Mecklenburg „Herrenhäuser im Wandel der Zeiten“ wird am Donnerstag, d. 27. November um 13.00 Uhr in der Johannes-Schule Langhagen eröffnet. Die Ausstellung zeigt dreißig historische Aufnahmen von Gutsanlagen, die aus dem 19. Jahrhundert stammen.

Aktuelle Fotos der Herrenhäuser ermöglichen zudem einen Vergleich und zeigen deren Entwicklungen auf. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 19.Dezember. Aktuelle Öffnungszeiten sind unter der Telefonnummer 038456-66377 zu erfragen.

Am Sonnabend, d. 29. November lädt die Evangelische Johannes-Schule ab 14:00 Uhr wieder zur traditionellen Familienweihnacht der Gemeinde in die Turnhalle ein. Verschiedene Stände für den Kauf von Weihnachtsgeschenken werden aufgebaut sein und auch Kaffee und Kuchen sind im Angebot. Traditionell beteiligt sich die Schule auch wieder mit einem tollen Weihnachtsprogramm sowie mit der Ausstellung „Herrenhäuser im Wandel der Zeiten".


 Erfolgreiches LAP-Projekt "mit 80 Kindern um die Welt"         

Um das Demokratie- und Toleranzverständnis sowie die soziale Integration unserer Kinder und Jugendlichen zu stärken, fand unsere phantastische Tour "Die Welt zu Gast in Langhagen statt". Denn allzu oft besitzt das Alltagsleben auf dem Land in unserer strukturschwachen Region wenig Bezug zu Vielfalt und Andersartigkeit. Zu häufig konnten sich unsere Schüler nur über Medien und Wertegefüge der Eltern interkulturelle Kompetenzen erwerben.

So wurden in diesem Projekt verschiedene Länder und Kontinente wie z.B. Russland, Afrika, Australien, Südamerika u. a. "bereist" und gründlich erforscht. Schüler, Eltern und Lehrer lernten diese Gebiete durch Puzzle, Karten, Bilder, Trachten, Bücher und auch Filme kennen. Oft wurden landesspezifische Dinge wie z.B. eine Regenröhre oder eine Matroschka hergestellt!

Und die Gebräuche und Sitten wurden auch durch die verschiedenen Nationalgerichte kennengelernt und auch ausprobiert. Durch diese großartige Reise um die Welt haben alle Beteiligten viele Länder und Menschen kennengelernt; Wissen, Respekt und Toleranz gegenüber anderen Menschen und Kulturen sind in einem hohen Maße gewachsen! Oft wurde auch die Lust erzeugt, einmal in diese Länder zu reisen und die dortigen Menschen kennenzulernen. Und unsere Schule hat eine Patenschaft mit einem Mädchen aus Afrika, oft werden im Englischunterricht Briefe geschrieben und verschickt. Vielleicht gelingt es uns, einmal dieses Mädchen in seiner Heimat zu besuchen und persönlich kennenzulernen.


Juli 2014


Besuch im Institut für Experimentelle Chirurgie in Rostock      

In Vorbereitung unserer Wissenschafts- und Forschungswoche an unserer Schule besuchten wir die Universität Rostock. Frau Prof. Vollmar und Herr Dr. Zechner begrüßten uns und erklärten uns am Anfang dieses interessanten Tages alles über das menschliche Blut und deren Bestandteile.

Cool fanden wir, dass Dr. Zechner vor aller Augen Blut entnommen wurde und dieses sofort vor uns analysiert wurde. Anschließend gingen wir in verschiedene Labore, um an Mikroskopen Tiere im Teichwasser, Fliegen, Spinnen und anderes zu beobachten und zu zeichnen. Interessant fanden wir danach die verschiedenen Verhaltensuntersuchungen an Mäusen, ihre Fähigkeit zu lernen und ob sie Angst haben. Höhepunkt an diesem Tag war für uns das nahe Beobachten von verschiedenen Operationen an Schweinen und anderen Tieren, die krank waren und gerettet werden sollten. Dies hat uns alle noch lange beschäftigt und wir haben wieder begriffen, wie wichtig Forschung und Wissenschaft letztlich für die Menschen ist. Auch und gerade deshalb haben wir jungen Forscher an unserer Schule einen festen Termin: Kurz vor Schuljahresende fand bei uns eine interessante Woche rund um die Forschung und die Wissenschaft statt. Hier wurden viele Experimente gezeigt, analysiert und besprochen.


Besuch im Wolhynier-Umsiedlermuseum Linstow       

Im Rahmen unserer Projektwoche wollten wir das Wolhynier-Museum in Linstow besuchen. Zunächst musste die Frage geklärt werden: Was ist unter dem Begriff Wolhynien zu verstehen? Dazu gab es einen kurzen Exkurs von unserem Geschichtslehrer Herrn Dr. Pietschmann.

Mit diesen Vorabinformationen machten wir uns auf den Weg ins Museum. und begaben uns auf eine Zeitreise. Freundlich wurden wir von Frau Werner und Herrn Borchardt empfangen, die dann auch sofort mit der Führung durch das Umsiedlerhaus begannen. Auf dieser Zeitreise in die Vergangenheit trafen wir in der Küche auf merkwürdig anmutende Gerätschaften, die uns teilweise unbekannt waren. Die Fragen sprudelten und ohne Scheu wurde ausprobiert, was früher Alltag war.

Mittels einer Zentrifuge trennte man z.B. die Milch in Sahne und Magermilch auf. Wie arbeitsaufwendig dies gewesen sein musste, merkten wir recht schnell. Da die Umsiedler meist nicht mehr hatten, als die Dinge, die sie am Leib trugen, war ihr Erfindungsreichtum gefragt. Durch die Kriegswirren waren die finanziellen Mittel knapp bzw. nicht vorhanden und die Läden leer.

Gezeigt bekamen wir einen Quirl, der aus den Resten eines Tannenbaums entstanden ist. Nachdem wir die Küche, die gute Stube, das Schlafzimmer und die Nebengelasse erkundet hatten, begaben wir uns auf den Dachboden. Dort nahmen wir auf alten Schulbänken Platz, erprobten das Schreiben auf Schiefertafeln und bekamen auch einen Rohrstock gezeigt. Erstaunt und auch etwas nachdenklich verließen wir das Umsiedlerhaus. Zum Schluss bearbeiteten wir einen Wissenstest und diskutierten Themen wie Entbehrung, Vertreibung und Heimatlosigkeit mit unseren Museumsführern. Nach diesem erlebnisreichen Tag steht für uns fest – wir werden künftig öfter, im Rahmen des Geschichtsunterrichts, mit dem Museum zusammenarbeiten.


Abschied von der Johannes-Schule: Abschlussrede von Tini Spieß       

Es ist „verdammt lang her“, dass wir durch diese Türen zum ersten Mal die Schule betreten haben. Und 6 Jahre später - genauer gesagt heute - endet für uns mit dem Abschluss der Orientierungsstufe ein wichtiger Lebensabschnitt. An einem solchen Tag sollte man die Gelegenheit nutzen, um denjenigen Danke zu sagen, die uns in den letzten 6 Schuljahren begleitet und geleitet haben. Ich möchte mich zuerst bei allen Lehrerinnen und Lehrern bedanken. Viele von Ihnen haben uns in den unterschiedlichsten Fächern während unserer Schulzeit unterrichtet.

Wir haben von Ihnen viel gelernt - die meisten wenigstens. Sie haben es nicht nur geschafft, uns Mathe, Deutsch, Englisch und vieles andere beizubringen, sondern uns auch immer wieder Mut gemacht und wieder aufgerichtet, wenn wir einen Durchhänger hatten. Unseren beiden Klassenlehrern Herrn Dr. Pietschmann und Frau Schumacher gilt da ein besonderer Dank. Sie haben über den Unterricht hinaus alles getan, um uns zu führen und zu formen und in einem wichtigen Lebensabschnitt - der Pubertät - Halt zu geben und mit Rat - manchmal auch mit Tat - zur Seite zu stehen. Sie haben es auch geschafft, aus unseren Klassen Einheiten zu machen, die gemeinsam für eine Sache einstehen und sich auch gemeinsam gegen eine Sache wehren können. Herzlichen Dank.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass wir hier in diesem Hause vieles gelernt haben, um uns im späteren Leben behaupten zu können und nicht so schnell den Halt zu verlieren. Dafür Ihnen allen einen herzlichen Dank und einen riesigen Applaus von uns Schülern. Ein Dank gilt aber auch unseren Eltern. Sie haben damals vor der Wahl gestanden, wo soll unser Kind denn zur Schule gehen? Sie haben sich in unserem Namen für die Evangelische Johannes-Schule entschieden. Meine Mitschüler sind alle meiner Meinung, wenn ich sage: Diese Entscheidung war richtig. Während der vergangenen Jahre gab es auch mal Tage oder Wochen, an denen man die Schule auf den Mond schießen wollte. Aber da haben die Eltern uns gut zugeredet, Probleme gelöst und Missverständnisse ausgeräumt. Das konnte jedoch nur geschehen, weil eine intensive Verbindung zwischen Schule und Eltern bestand. Irgendwie waren auch die Eltern in dieser Zeit ein Teil dieser Schule. Schule und Eltern haben sich 6 Jahre lang zu unserem Vorteil und zu unserer guten Entwicklung ergänzt. Auch dafür nochmals herzlichen Dank.

Wir Mitschüler sollten uns heute aber auch einmal untereinander danken. Als wir vor 6 Jahren in diese Schule eingeschult wurden, kamen wir aus den unterschiedlichsten Orten - und kannten uns nicht. Doch wir haben zusammengefunden zu einer Klassengemeinschaft, die durch Dick und Dünn gingen. Jeder von uns hat immer mal wieder eigene Interessen zu Gunsten des guten Miteinanders hinten angestellt. Wenn man im späteren Leben auf sich selbst gestellt ist, sollte man ab und zu überlegen, ob man die eigene Meinung oder das eigene Interesse mit aller Kraft durchsetzen will oder ob man auch hier ein Miteinander sucht. Ich hoffe, dass wir dabei immer die richtige Entscheidung treffen. Bis jetzt haben uns Schule und Eltern gemeinsam geholfen, ein paar Jahre werden uns unsere Eltern noch helfen, aber irgendwann stehen wir auf eigenen Beinen und in eigener Verantwortung. Dafür wünsche ich uns alles Gute.

Auch wenn wir ab morgen getrennte Wege, mit den unterschiedlichsten Zielen gehen, haben wir auch in Zukunft eins gemeinsam: ein Stück gemeinsame Vergangenheit, die wahrscheinlich niemand von uns so schnell vergessen wird!


Juni 2014


Sportler des Jahres gekürt   

Am 2. Mai war es wieder soweit. Das jährliche Sportfest unserer Schule lud zum Turnen, Sprinten und Werfen ein. Das Wetter meinte es, wie bereits im Vorjahr, nicht all zu gut mit den Erst- bis Sechstklässlern sowie den fleißigen Helfern aus Lehrer- und Elternschaft. Schien am Vortag noch durchgehend die Sonne, so ließen nun Wolken und starker Wind die Teilnehmer zittern.

An zehn Stationen mussten die 45 Teilnehmer laufen, springen, werfen und ihre Zielgenauigkeit mit der Hand und dem Fuß beweisen. Je Klassenstufe und Geschlecht konnte man maximal zehn Punkte pro Station gewinnen. Dank der neuen Headset-Anlage der Schule konnte das Geschehen der verschiedenen Wettkämpfe auch im Radio-Stil von den Stationen übertragen werden, so dass auch die anwesenden Eltern den Bemühungen ihrer Sprösslinge folgen konnten. In den Pausen versuchten sich dann sogar die eine oder andere Mutter oder auch Vater an den Disziplinen und waren oftmals überrascht über die eigene Leistungsfähigkeit.

Den abschließenden Höhepunkt des Tages bildeten die Finals in den Biathlon-Staffeln. Zuerst starteten die erstmals aufgerufenen Familien-Staffeln ihren Wettkampf. Jeder der drei Starter musste dabei einmal den Sportplatz umrunden und auf halber Strecke 3 Kegel mit 4 Bällen abwerfen. Für jeden stehengebliebenen Kegel galt es vor dem Weiterlaufen eine kleine Strafrunde zu absolvieren.

Dabei setzte sich die Familien-Staffel von Familie Krauter, die mit den beiden ältesten Söhnen Grim und Thore sowie Frau Krauter antrat, fehlerfrei durch. Doch auch alle anderen Teilnehmer der Staffelwettbewerbe wurden mit großem Jubel im Ziel empfangen. Mit einem zünftigen Essen im Freien endete der sportliche Teil der Veranstaltung. Das große Finale, die feierliche Siegerehrung, fand genau wie im Vorjahr eine Woche später im Versammlungsraum der Schule statt. Entsprechend der erzielten Punkte erhielt jeder Schüler eine Urkunde zum „Sportabzeichen der Schule“ in Gold, Silber oder Bronze. Die besten drei Mädchen und Jungen durften dann sogar feierlich das Siegerpodest besteigen. So wurde bei den Mädchen Marie-Christin Spies zur besten Sportlerin 2014 gekürt. Bei den Jungen konnte der Drittklässler Jul-Fabius Dubbert seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen und darf sich nun ein weiteres Jahr mit 82 von 100 möglichen Punkten als bester Sportler der Schule rühmen.


 Alles rund um Zahlen       

Zahlen sind nicht das Wichtigste im Leben und doch umgeben sie uns im Alltag ständig. So beispielsweise Hausnummern, Datum, Postleitzahlen und sogar in Form von Buchstabenverbindungen, Code- bzw. Passwörtern. In einer Maiwoche wurde das Fach Mathematik nun zu einem Schwerpunkt.

Einige Tage bereiteten wir Schüler uns auf Vorträge und Präsentationen von Grundaufgaben und geometrischen Grundkonstruktionen vor. Dann kam der Höhepunkt.

 

Zuerst stellten einige Schüler Rechentechniken zur Lösung von Grundaufgaben vor, wobei die Zuschauer bei den Rechnungen mit einbezogen wurden. Interessant waren besonders die geometrischen Darstellungen der Bruchrechnung und der Dreieckskonstruktionen.

 

Bei der anschließenden Mathematikolympiade der Schule wurden die „Mathe-Asse“ aus jeder Klassenstufe ermittelt. Der Sieger mit der Höchstpunktzahl wurde „Mathe-König“.

Mit Stolz und Freuden konnten Urkunden und Plaketten entgegengenommen werden. Im nächsten Schuljahr werden wir unsere Kenntnisse erneut unter Beweis stellen.


Entdeckungstour durch Güstrow     

Wir, die 3. und 4. Klasse, führten am 13. Mai einen Wandertag nach Güstrow durch, um unsere Kreisstadt besser kennen zu lernen. Am Wasserturm empfing uns die Stadtführerin Frau Marquardt. Sie erklärte uns gleich die Bedeutung des Paradiesweges und des Armesünderturmes.

Sehr interessant wurde uns die Geschichte von Fuchs und Igel erzählt. Sportlich stiegen wir die 192 Stufen des Pfarrkirchturmes hinauf, um den Ausblick auf Güstrow zu genießen. Dabei gab es immer wieder neue und alte Geschichten über Güstrow zu erfahren. Frau Marquardt hätte uns noch so einiges mehr zeigen und erzählen können, aber leider verging die Zeit zu schnell und wir mussten wieder zum Bus. Vielleicht kann ja demnächst einer von uns ein kleiner Stadtführer sein, wenn wir mit unserer Familie in Güstrow sind. Ein herzliches Dankeschön an Frau Marquardt für die Führung.


März 2014


Frühlingsbeginn mit großem Lesefest  

„Also lautet der Beschluss, dass der Mensch was lesen muss“… Unter diesem Motto starteten wir mit einem fröhlichen Lesefest in den Frühling. Schöne Gedichte, Bücher jeder Größe und voll spannender Geschichten, Krimis, Märchen sowie das gemeinsame Lesen und ein Wettbewerb standen auf dem Programm.

Die 5. und 6. Klasse organisierte einen Bücherbasar, auf dem rege getauscht, gehandelt und über die Literatur diskutiert wurde.

Im Projekt „Lesepartner“ lasen die Kleinen den Großen vor - und auch umgekehrt. Die Schüler stellten sich gegenseitig ihre Lieblingsbücher vor und halfen beim Entziffern schwieriger Wörter. Zum gemütlichen Vorlesefrühstück hatten die Lehrer spannende Geschichten mitgebracht. Märchen, Wissenschaftsgeschichten, Abenteuer und auch Mädchenromane standen zur Auswahl und alle Schüler lauschten von ihren bequemen „Zuhörerplätzen“.
Höhepunkt des Tages aber war der Schulausscheid des Vorlesewettbewerbes: Alle Klassen hatten bereits im Verlauf der Woche ihre Sieger gekürt. So standen nun sechs ausgezeichnete Leser, jeweils Vertreter der Klassenstufe 1 bis 6, im Finale. Jeder trat mit Unterstützung seiner Klasse an und wurde ordentlich bejubelt. Alle Finalisten waren ausgezeichnet vorbereitet, lasen mit Freude und Spannung der Schulgemeinschaft aus ihren Büchern vor. Mit ihrer außergewöhnlichen Leseleistung überzeugte dann die Erstklässlerin Sunhild Krauter die strenge Jury und gewann die Krone als Lesekönigin. Ihre Leseleistung hat die gesamte Schule erfreut und alle sind mächtig stolz auf so eine tolle und junge Gewinnerin!

Bei strahlendem Sonnenschein wurden dann auf den Klettergerüsten des neuen Spielplatzes einfühlsam, gekonnt und heiter Frühlingsgedichte rezitiert. Mit einem fröhlichen Brennballspiel klang der Tag aus und alle waren sich einig: Es war insgesamt ein schönes Fest und WIR LESEN WEITER!!!


 Teilnahme an Mathematikolympiade      

Unsere Schule hat im Schuljahr 2013/2014 wieder an der Mathematikolympiade teilgenommen. Zur Regionalrunde am 13. November vergangenen Jahres in Güstrow traten vier Schüler an. Unsere schlauen Köpfe waren Luis Mantei und Alicia Schumacher aus der Jahrgangsstufe 4, Fiona Mantei aus der Jahrgangsstufe 5 und Malte Fröhmel aus der Jahrgangsstufe 6. Im Wettbewerb um besonders kluge Ideen und Lösungswege ist es nicht immer leicht, starke Nerven zu beweisen. Diese Erfahrung machten auch unsere Olympioniken. Es sind zwar alle Aufgaben mit dem in der Schule erlangten Wissen zu lösen, aber sie erfordern schon ein gewisses Talent für Knobeleien. Die Besten aus dieser Runde qualifizierten sich für die Landesrunde im Februar in Rostock. Aus unserer Schule erhielt Alicia Schumacher eine Einladung zur nächsten Runde. Dieser besonderen Herausforderung hat sich Alicia gestellt und kann stolz auf ihre erbrachten Leistungen sein. An unsere Olympioniken einen herzlichen Glückwunsch von allen Mitschülern und Lehrern.


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