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Im Geografieunterricht bei Herrn Dr. Pietschmann
hatten wir aus der 5. Klasse das Projekt
„Bauernhof“. Wir sollten einen Hof besuchen und den
Bauern interviewen und dann das Interview in der
Klasse vortragen. Laura und ich besuchten die Acker-
u. Rind e. G. in Langhagen. Herr Müller, der
Geschäftsführer der e. G. beantwortete uns viele
Fragen und zeigte uns den ganzen Betrieb. Besonders
interessant fanden wir den Milchviehstall, zu dem
wir einige Fragen hatten z. B.: Warum gibt eine Kuh
überhaupt Milch? Und wie viel und wie oft gibt eine
Kuh Milch? Eine Kuh muss wie jedes Säugetier erst
mal ein Kälbchen bekommen. Erst dann gibt sie Milch.
Das Tier wird zweimal am Tag gemolken und gibt so
ca. 20-30 Liter Milch. Laura und ich durften die
frische Kuhmilch sogar probieren. Sie hat viel
besser geschmeckt als die Milch aus dem Tetrapack.
Danach sind wir noch zu den Kälbchen gegangen, die
sogar an unseren Fingern geleckt haben. Unsere
Schulkameraden waren z. B. noch bei der Feldmann GbR
in Klein Wokern und dem Landwirtschaftsbetrieb
Streeb in Niegleve. Für die nette Betreuung und den
lehrreichen Betriebsrundgang wollen wir uns herzlich
bei den Landwirten bedanken. |
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Wir sind die Kinder der Klasse 4
der Johannes-Schule Langhagen und möchten aus unserem
Deutschunterricht berichten. Da wir viele verschiedene
Themen behandelt haben, wollen wir nur von einigen erzählen.
Wenn wir Berichte schreiben, haben wir dafür einen Fahrplan.
Der von Vincent sah so aus: „1. Versuche Spannung
aufzubauen, sonst wird dein Bericht langweilig. 2. Achte
darauf, dass die Sätze in der richtigen Reihenfolge und
nicht durcheinander. 3. Schreibe im Präteritum, das ist die
einfache Vergangenheit und verwende einen sachlichen Stil.
4. Achte auf die Rechtschreibung, vergiss nie die i-Punkte,
die ö-Punkte und achte auf die ü-Punkte. Denk an die Groß-
und Kleinschreibung.“
Mit diesem Fahrplan im Kopf gingen wir daran unsere eigenen
Berichte zu verfassen. Clara schrieb neben Jasmin, Theo und
Laura, über die Interpretation des Gedichtes „Der
Zauberlehrling“ folgendes: „Die Kinder der Klasse 4 der
Johannes-Schule Langhagen haben vor kurzem den
„Zauberlehrling“ durchgenommen. Das Gedicht von Goethe wurde
in Abschnitte geteilt und vier Gruppen sollten sich
ausdenken, wie sie ihren Teil ausdrucksvoll vortragen
könnten. Die eine Gruppe hat sich mit der anderen Gruppe
zusammengetan und sie haben es wie Theater gespielt. Die
andere Gruppe hat abwechselnd gelesen und dazu Geräusche,
wie von einer Uhr gemacht. Das war ganz schön gruselig. Man
hat die Stimmung auf der Burg gut nachfühlen können. In der
letzten Gruppe hat einer gelesen und der andere hat jedes
zweite und dritte Wort wiederholt. Das klang wie ein Rap. Es
war ein cooles Gefühl, zuzuhören.“
Die wichtigste Zeit für das Üben und Vertiefen von Gelerntem
ist die Wochenplanzeit. Die Kinder arbeiten selbstständig an
ihren individuellen Aufgaben und „wenn ein Kind
Schwierigkeiten hat, hilft der Lehrer.“, schrieb Marie über
diese Stunden.
Einen ganz besonderen Erlebnisbericht hat Lena geschrieben:
„An alle Leute, wir sind eine echt coole Meute. Also wir
nehmen uns alle nicht viel. Wenn die Lehrerin etwas an die
Tafel schreibt, passen wir manchmal nicht auf. Aber wenn sie
uns dann was fragt, dann haben wir alle rote Wangen. Aber es
macht alles so viel Spaß, hier in der Schule. Wir lernen
natürlich auch etwas. So ist es nicht. Wir haben nur eine
andere Arbeitsweise mit dem Fachunterricht am Montag,
Mittwoch und Freitag und dem Wochenplan an den anderen
Tagen. Also wir können uns nicht beklagen. Wir machen da
einfach unser Ding. Und im Deutschunterricht lernen wir so
vieles, was die anderen Schulen an einem Tag lernen, in
einer Stunde. Viele von uns kennen sich auch aus dem Dorf.
Wir sind einfach wir und wir lieben Deutschunterricht. Es
ist einfach cool!“
Alle Kinder und besonders Clara H. haben geholfen diesen
Bericht fertigzustellen. In einer Schreibkonferenz haben wir
den Text überarbeitet und hoffen nun, dass alle Leser einen
Eindruck von unserem Deutschunterricht bei Frau Martens
bekommen haben. |